Vortrag zu genetischen Analysen

Im Februar 2020 präsentierten wir die Ergebnisse einer eDNA-Untersuchung von Amphibien-Gewässern bei der Tagung "4th Annual Meeting in Conservation Genetics" in Frankfurt.

Der Besuch von Tagungen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Tätigkeit, der es uns ermöglicht, aktuelle Ergebnisse aus unseren Projekten mit anderen Experten zu teilen und unsere Methoden immer am aktuellsten Forschungsstand auszurichten. Die Analyse von DNA rückt auch in unserer Arbeit immer mehr in den Vordergrund. Die Untersuchung der sogenannten eDNA (Environmental DNA) ist dabei besonders attraktiv, da sie Hinweise auf das Vorkommen verschiedener Arten liefert, ohne dass direkte Sichtungen erfolgen müssen. So gelang im präsentierten Projekt, das im Rahmen einer artenschutzrechtlichen Prüfung durchgeführt wurde, ein Hinweis auf ein Vorkommen des Kammmolchs, welches mit traditionellen Feldmethoden nicht erfasst worden war. In anderen Projekten nutzen wir DNA-Analysen zur Erfassung von Wildkatzen mittels der Lockstockmethode oder zur Überprüfung des genetischen Status von Mauereidechsen-Populationen.

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